Aufregung im Keks-Imperium: Verena Bahlsen bedauert Äußerungen zu Zwangsarbeitern

By News-Wirtschaft
2019.05.15. 17:47
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Späte Reue für unbedachte Worte: Für ihre Aussagen zu Zwangsarbeitern bei Bahlsen hat sich Unternehmenserbin Verena Bahlsen entschuldigt. In einer persönlichen Erklärung spricht sie von unbedachten Äußerungen sowie einem Fehler.



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Firmenerbin Verena Bahlsen sagte, Zwangsarbeiter seien in dem Kekskonzern genauso bezahlt worden wie Deutsche. Lohnkarten aus den Vierzigern deuten laut "Zeit" nun auf das Gegenteil hin.
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In der NS-Zeit beschäftigte Bahlsen mehr Zwangsarbeiter als bisher bekannt. Historiker gehen von bis zu 2500 Menschen aus. Außerdem kooperierte das Unternehmen in Hannover bei der Produktion einer Fruchtpaste mit Aufputschmitteln mit der SS.
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Während der Jahre 1942 und 1943 soll der damalige Firmenchef Werner Bahlsen eine Süßwarenfabrik in der Ukraine nicht nur verwaltet haben. Er soll dort auch Zwangsarbeiterinnen rekrutiert und Teile der Infrastruktur nach Hannover verschifft haben. 
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